Jedes Jahr am 15. Oktober schließen sich Blogger aus der ganzen Welt zusammen und schreiben über ein bestimmtes Thema. Der Blog Action Day beschäftigt sich mit Problemen und Thematiken, die für alle Menschen auf der Welt relevant sind. Nach Wasser, Nahrungsmitteln und Armut, geht es 2012 um "The Power of We".

Ich beteilige mich schon das dritte Jahr in Folge am Blog Action Day - doch das erste mal mit dem Fleckendeckend Blog. Allzu The Power of Welang soll mein Artikel heute gar nicht werden, denn es stehen genügend andere Themen an, über die ich hier noch schreiben will. Doch ich möchte die Gelegenheit nutzen um mal zu erklären, warum es Fleckendeckend, das ökologische Geschenkpapier, gar nicht geben würde, ohne der "Kraft des Wir".

Gemeinsam arbeiten ist besser als einsam verzweifeln

Wie manche von Euch vielleicht schon wissen, arbeite ich manchmal im Coworkingspace in Augsburg. Im max30.1, direkt in der Innenstadt, treffe ich andere Coworker, die - genau wie ich - der Einsamkeit des Homeoffice entfliehen wollen. Das sind Grafiker, Gründer, Unternehmer, max30.1 der Coworkingspace in AugsburgProgrammierer, Immobilienmakler und sogar ein Pfarrer ist dabei.

Seit dem ich die Idee hatte, ökologisches Geschenkpapier mit meinem Muster herzustellen, habe ich in jeder einzelnen Planungsphase wundervolle Hilfe von den Coworkern bekommen. Das waren zum Beispiel wertvolle Tipps für die Anmeldung beim Patentamt, unzählige Grafiker-Stunden oder die Möglichkeit, einen Gastartikel zu verfassen und von meinem Projekt zu erzählen. Sogar zwei Investoren bei der Crowdfunding-Kampagne stammen aus dem Coworkingspace!

Ich kann nur jedem Einzelkämpfer raten: Sucht Euch einen Arbeitsplatz, an dem Ihr andere Menschen trefft. Die Gespräche an der Kaffeemaschine sind Gold wert!

Gemeinsam finanzieren ist besser als einsam aufgeben

Der zweite Punkt, an dem "The Power of We" für Fleckendeckend ganz unmittelbar relevant geworden ist, ist die Finanzierung. Fleckendeckend wurde auf inigogo erfolgreich finanziert.Bis Freitag den 12. Oktober lief auf der Crowdfunding-Plattform indigogo eine Kampagne, bei der das Startkapital für den Druck gesammelt wurde. Ab 5 Euro konnten sich Interessenten beteiligen.

Innerhalb von vier Wochen sind dadurch mehr als 2.000 Euro zusammengekommen. Geld, das für den Druck des Geschenkpapiers benötigt wird. Und Geld, das ich nicht habe. Alleine hätte ich Fleckendeckend nie starten können. Mit Hilfe der gemeinschaftlichen Finanzierung geht das jetzt aber trotzdem. Mein Startup ist zu klein für einen Investor (den ich auch gar nicht gewollt hätte) und zu groß für die Haushaltskasse.

Nur mit der gemeinschaftlichen Finanzierung durch Crowdfunding ist es möglich geworden, das ökologische Geschenkpapier auch zu drucken und mein Unternehmen zu starten. Vielen Dank noch mal an alle Investoren!