Wer alleine vor sich hin wurstelt, der kommt kaum vom Fleck. Meine Erfahrung ist, dass man miteinander mehr erreicht. Als Beispiel möchte ich Euch die Geschichte von Uli erzählen und erklären, was er mit meinem ökologischen Geschenkpapier am Hut hat.

Wenn man Artikel über erfolgreiche Geschäftsleute liest, dann steht da nie der Satz: „Und dann habe ich über eine Zeitungsanzeige meinen zukünftigen Geschäftspartner gefunden“. Ne, meistens steht da, dass Leute sich beim Saufen kennen gelernt haben, oder einander auf irgendeiner Veranstaltung vorgestellt wurden.

Warum das persönliche Gespräch mehr zählt und erfolgreicher ist, als ein an die Masse gerichteter Text wurde ja schon hinreichend erforscht und analysiert. Ich habe jedenfalls für mich festgestellt, dass es ungemein hilft, wenn man mit jedem über Ideen und Pläne quatscht und einfach mal erzählt, was man so macht – vor allem, wenn man Selbstständig ist.

Kaffeepause im Coworkingspace

Genau so habe ich das auch bei Uli gemacht. Uli ist der Inhaber vom Augsburger Coworkingspace max 30.1. Wir unterhalten uns oft und gerne, weil er äußerst angenehmer Zeitgenosse ist. Dazu kommt, dass mein Schreibtisch direkt neben seinem steht – klar, dass ich ihm da von meinem ökologischen Geschenkpapier erzähle.

Erfolgreiches Startup-Team aus dem Augsburger Coworkingspace max 30.1

Und plötzlich stellt sich heraus, dass Uli Hab schon etliche Produkte erfolgreich auf den Markt gebracht hat. Das wusste ich vorher gar nicht.... Er hat also wirklich reichlich Erfahrung, wenn es darum geht, etwas zu Verkaufen und für das Publikum interessant zu machen.

Richtige Tipps zum richtigen Zeitpunkt

Weil der Uli nicht einer ist, der einfach nur dasitzt und nickt, wenn man was sagt, sondern richtig gut zuhört, habe ich ihm auch von meinen Bedenken erzählt. Ich glaube nämlich, dass man mein Design ziemlich einfach nachmachen kann. Das ist irgendwie gut, weil einfache Dinge auch leichter zu verkaufen sind. Aber natürlich möchte ich nicht, dass ein großer Konzern meine Produkte nachmacht.

Uli hat mir dann erklärt, wie man sein Produkt beim Patentamt anmeldet. Dadurch wird hochoffiziell registriert, dass ich die erste bin, die sich das Muster ausgedacht hat. Bei einem eventuellen Gerichtverfahren, kann ich dann auf das Patentamt als quasi staatliches Archiv verweisen.

Heute habe ich mich mit Uli in Ruhe zusammengesetzt und er hat mir erzählt, wie so etwas abläuft. Er hat mir gesagt, wie genau ich meine Muster einreichen soll und welche Formulare ich brauche.

Klingt kompliziert? Ja, ich habe heute auch eine Menge neuer Wörter gelernt – aber es mach Spaß!!! Jetzt muss ich mich hinsetzen und die Muster vorbereiten. In den nächsten Wochen möchte ich die Anmeldung zum Patentamt schicken. Danach kann ich Euch auch endlich mehr Bilder zeigen. Aufregung!!!